Ich bin nicht fotogen – warum das egal ist (und warum die besten Bilder trotzdem entstehen)

Inhaltsverzeichnis

„Ich bin nicht fotogen!“- Diesen Satz höre ich vor fast jedem Shooting.
Egal ob Frauen oder Männer – viele Menschen sagen:

„Ich stehe nicht gern vor der Kamera.“
„Ich sehe komisch aus.“
„Das wird doch bestimmt total awkward.“

Und ganz ehrlich? Das sagen sehr viele Menschen.
Aber genau deshalb ist es auch vollkommen egal.

Romantisches Couple Fotoshooting im Wald

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Die meisten Menschen fühlen sich vor der Kamera unsicher

Unsicherheit vor der Kamera ist nichts Besonderes. Sie ist sogar eher die Regel als die Ausnahme.

Viele haben:

  • schlechte Erfahrungen mit Fotos
  • Angst, komisch auszusehen
  • das Gefühl, nicht zu wissen, was sie mit sich anfangen sollen

Und oft kommt noch der Gedanke dazu: „Andere sehen auf Fotos immer gut aus – nur ich nicht.“

Das Problem ist nur: Diese Gedanken haben nichts mit der Realität zu tun.

Was ich meinen Kund:innen während des Shootings sage

Ein Fotoshooting ist kein stilles Funktionieren. Es ist ein Miteinander.

Ich rede viel während des Shootings. Ich muntere auf. Ich sage Dinge wie:

  • „Wow, das sieht gerade richtig schön aus.“
  • „Dreh dich nochmal ein bisschen – ja genau, die Seite ist perfekt.“
  • „Bleib genau so, das Licht ist gerade mega.“
  • „Du siehst richtig gut aus, lächel einfach, wie du bist.“

Und ganz wichtig: Ich zeige zwischendurch auch Bilder.
Nicht, um zu bewerten – sondern um zu zeigen: Schau mal. Genau so sieht das aus. Und genau so schön ist das gerade.
Das verändert unglaublich viel.

Ich bin nicht fotogen

„Du willst dir diesen Blog Post merken? Dann pinne den Beitrag auf Pinterest! So hast du ihn jederzeit griffbereit, wenn dein eigenes Shooting ansteht.“ – @fineprintsbyxenia

Wann entstehen die besten Bilder?

Nicht am Anfang. Nicht zu einer bestimmten Minute. Nicht nach einem festen Ablauf.

Die besten Bilder entstehen dann, wenn etwas passiert:

Wenn Menschen merken:

  • „Okay, es ist gar nicht so schlimm.“
  • „Ich muss hier nichts leisten.“
  • „Ich darf einfach ich sein.“

Dann wird gelacht. Dann wird gequatscht. Dann wird ein bisschen rumgealbert. Und genau zwischen diesen Momenten entstehen die Bilder, bei denen man später sagt: „Wow. Das bin wirklich ich.“

Gibt es unfotogene Menschen?

Ganz ehrlich? Ich glaube nicht.

Ja, es gibt Menschen, die scheinbar immer perfekt aussehen – egal in welcher Situation.

Aber die meisten Menschen, die von sich sagen, sie seien unfotogen, wurden einfach:

  • im falschen Moment fotografiert
  • unter Druck gesetzt
  • in Situationen abgelichtet, in denen sie sich nicht wohlgefühlt haben

Gute Bilder entstehen nicht durch Perfektion. Sondern durch Vertrauen. Wenn sich jemand entspannt fühlt, entstehen automatisch schöne Bilder.

„Wenn du Lust auf noch mehr Bilder-Inspiration hast, schau gern auf meinem Instagram vorbei – dort zeige ich aktuelle Shootings, kleine Einblicke hinter die Kamera und teile Tipps. Folge mir und bleib immer up-to-date!“ – @fineprintsbyxenia

Am Anfang unsicher – am Ende überrascht

Fast alle Kund:innen sind am Anfang nervös. Und fast alle sagen am Ende:

„Ich hätte nicht gedacht, dass mir das so Spaß macht.“
„Die Bilder sehen viel besser aus, als ich erwartet habe.“

Und genau das ist der Punkt. Es darf leicht sein. Es darf lustig sein. Es darf natürlich sein. Niemand muss gezwungen posieren. Niemand muss jemand anderes sein.

Du musst nicht fotogen sein

Du musst nicht wissen, wie man steht. Du musst nicht perfekt aussehen. Du musst nicht funktionieren. Du darfst lachen. Du darfst ruhig sein. Du darfst wild oder zurückhaltend sein. Genau so entstehen Bilder, die sich nicht gestellt anfühlen – sondern echt

Ich bin nicht fotogen

Vielleicht denkst du gerade genau das

Vielleicht liest du diesen Text und denkst: „Eigentlich hätte ich Lust auf ein Shooting … aber ich weiß nicht, ob ich mich vor der Kamera wohlfühlen würde.“ Das ist okay.
Du kannst dich ganz in Ruhe umschauen, meine Arbeiten ansehen oder mir einfach schreiben. Ohne Druck. Ohne Verpflichtung. Manchmal reicht ein Gespräch. Und manchmal merkt man dabei: So schlimm ist es gar nicht.
Und manchmal entstehen daraus Bilder, die man lange behalten möchte 🤍 Deine Xenia 🙂

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